Den Zauber des Höllengebirges neu entdeckt
Eine kurze Internetrecherche bei den üblichen Verdächtigen, brachte uns schnell auf die Idee einer ausgiebigen Höllengebirgsrunde. Unser
Dank geht an dieser Stelle an Martin Lang, der mit seinen aufschlussreichen
Bildern, die derzeitige Schneesituation am Brennerriesensteig und vor allem am
Höllengebirgsplateau festhielt. Um neun Uhr ging es dann am Ufer der
Attersees, beim Forstamt Steinbach, los.
Sanft steigend, geht es die ersten paar hundert Höhenmeter auf engen Forststraßen und idyllischen Wanderwegen Richtung Wandfuß. Drückend schwül, gibt sich heute der Vormittag und wir kommen ordentlich ins Schwitzen. Eine lange Leiter markiert den Einstieg in die Brennerriese.
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| Erste Blicke auf den Attersee |
| Lange Leiter als Einstieg zum Brennerriesensteig |
| Fantastische Ausblicke |
| Brennerin |
| Noch relativ viel Schnee am Plateau |
| Südseitig alles aper |
| Mahdlgupf |
| Klettern am Schoberstein Südgrat |
| Am Kleinen Schoberstein (975m) |
Am markierten Weg zurück, zünden wir wieder den Turbo und eilen ins Tal. Erste Verwunderung stellt sich ein, da sich anstelle von Autos, hunderte Radfahrer an der Attersee Uferstraße tummeln. Kurz nachgefragt, erfahren wir, dass heute bis 17:00 Uhr autofreier Tag ist, demnach wären wir hier noch einige Stunden gefangen. Doch wir haben noch viel vor und schummeln uns zwischen die Radfahrer einige Meter weiter, bis wir auf Nebenstraßen dann wieder zur Hauptstraße Richtung Kienklause kommen. Um ca. 14:30 Uhr starten wir dann den zweiten Anstieg am heutigen Tag, schließlich war bis Sonnenuntergang noch jede Menge Zeit und der zu Tagesbeginn noch bedeckte Himmel, war bereits seit einigen Stunden azurblau.
Zunächst am Normalweg Richtung Hochleckenhaus, dann weiter am Nordwestgrat (II) über den Kugelzipf, führt uns der Weg zur wohlverdienten Halben Bier bei Reini und Elfi. Die herrliche Kletterei im festen Fels, lässt die Stimmung in die Höhe schnellen und uns die bereits 2.000 Höhenmetern in den Beinen (fast) vergessen.
| Am Kugelzipf Nordwestgrat |
Wir staunen nicht schlecht, als wir am Hochleckenhaus ankommen. Trotz herrlichstem Wetter ist hier bereits Ruhe eingekehrt. Nur mehr zwei Mädels, die sich an diesem Tag über den Schafluckensteig hochkämpfen und nun nächtigen, waren da. Schönen Gruß an dieser Stelle! Leider hatten wir beide heute keine Stirnlampen mit und so mussten wir bereits gegen 18:30 Uhr nach Bier und Jause (Kübelspeckbrot sehr zu empfehlen!), den Abstieg in Angriff nehmen.
Nach 2.300 Höhenmeter und 17km Wegstrecke konnten wir dann zufrieden in den letzten Sonnenstunden den herrlichen Tag reflektieren.
| Runter gehts mit der untergehenden Sonne |
Wer sich auch einmal im Höllengebirge ausgiebig verausgaben möchte, dem seien die beiden GPS-Tracks eine Hilfestellung:
Höllengebirgsrunde Teil I- Brennerin & Co:
Höllengebirgsrunde Teil I- Brennerin & Co:
Höllengebirgsrunde Teil II- Kugelzipf Nordwestgrat

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