Steil ins Wochenende: Vom Prielschutzhaus steigt wieder Rauch auf





Schönes Wetter, ausreichend Motivation, aber keine Idee was man am Wochenende machen kann? Wir geben ab heute Tipps.

Das Prielschutzhaus ist seit 11. März wieder voll bewirtschaftet.


Wochenendtipp von Gabriel Egger





"Ein schönes Gefühl, wieder hier zu sein", sagt Hüttenwirt Harry Höll, während er ,eingehüllt in eine Daunenjacke, auf seine felsernen Schützlinge blickt.  Die Spitzmauer hat sich unter einem dicken Nebelschleier versteckt, auch der Blick hinauf zum Großen Priel hat nichts Aufregendes zu bieten. Keine Sterne, die vom Himmel funkeln, nur der Geruch von frischem Schnee liegt in der Luft. Der Wind bricht an den Schindeln, das Thermometer muss sich den Frühling wieder abgewöhnen. Wie schon im vergangenen Jahr beginnt die Saison auf dem Prielschutzhaus mit einer Schlechtwetterfront.

Während sich die kalte Atemluft mit dem Nebel mischt, strahlt das Innere des Hauses eine schützende Wärme aus. Nomen est omen. Drinnen fühlt man sich wohl. Der grün-weiße Kamin taut die klammen Finger auf. Die hölzernen Tische sind gut besetzt. Gelächter wird von spannenden Geschichten abgelöst. Koch Thomas werkt fleißig in der geräumigen Küche und Mehlspeisenkönigin Gabi stellt ebendiese in die Vitrine. Hüttenwirt Harry nimmt sich Zeit für seine Gäste. Das Zahnrad dreht sich wieder im Toten Gebirge und alle fügen sich nahezu vorbildlich ein.

Seit 11. März ist das Prielschutzhaus wieder Anlaufpunkt für Bergsteiger aus ganz Österreich. Der Winterraum wird von wohlig warmen Bettchen abgelöst und die einsamen Stunden durch geselliges Beisammensein ersetzt.

Wie im Sommer, ist auch im Winter das Gebiet um das 1.420 Meter hoch gelegene Schutzhaus ein Tourenparadies. "Ich will nicht ins Paradies, wenn der Weg dorthin so schwierig ist", singen die Toten Hosen. Ist er nicht. Für das Gebirgsparadies reicht ein zweistündiger Fußmarsch von Hinterstoder aus. Ski und Rucksack kann man sich gegen einen geringen Aufpreis mit der Materialseilbahn nach oben bringen lassen.

Und dann stehen sie da, wie aufgefädelt: Großer Priel, Spitzmauer, Temelberg, Schermberg. Alle als Tagestouren vom Prielschutzhaus machbar.

Weil Touren, Atmosphäre und Entspannung perfekt zusammenwirken, ist das Prielschutzhaus der bergaufundbergab- Wochenendtipp für die kommenden, schönen Wintertage.

Mehr erfahren: www.prielschutzhaus.com
Mehr wissen: Harry Höll und das Team des Prielschutzhauses
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Mehr frösteln: Stürmisch-kalter Saisonstart am Prielschutzhaus


Der Temelberg und seine Ostrinne


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