Vorschau: Ein Berg mit Sonnenbrand, starke Frauen, junge Burschen und der interessante Vorbau einer Griechin



Liebe Freunde!


In den nächsten Tagen wird wieder eifrig an neuen (Meister-)Werken gebastelt! Große Reportagen, spannende Tourenberichte und eine neue Blogserie stehen in den Startlöchern und warten darauf losgelassen zu werden. Wir wollen euch einen kleinen Überlick liefern:



Mythos Piz Buin: 



Auch 16 Jahre nach der Katastrophe wird der Ort Galtür oft nur mit dem weißen Tod assoziiert. Eine Lawine verschüttete mehr als 30 Menschen , löschte Existenzen aus und begrub Hoffnungen, Ziele und Strukturen unter sich. Doch das Paznauntal hat sich erholt, und lässt nicht nur die luftigen Berggipfel in der Sonne glänzen. Auch die Herzen der Urlauber schlagen wieder höher. Der Tiroler Gemeinde gehören nicht nur zahlreiche beeindruckende Bauten verschiedener Kulturen , sondern auch der höchste Berg Vorarlbergs. Vor 150 Jahren setzten drei Österreicher und ein Schweizer als erste Menschen ihre Füße zaghaft auf den einst mächtigen Ochsentalgletscher. Wenig später erklommen sie die letzten steilen Felsstufen und fanden sich  auf 3.312 Meter Seehöhe wieder. Am Gipfel des Piz Buin. Seither entwickelte sich um den Berg eine besondere Atmosphäre, ein Mythos, der auch den Chemiestudenten Franz Greiter vereinnahmte. Erbarmungslos war er bei einer Besteigung des Berges den intensiven Strahlen der Sonne ausgesetzt. Not macht erfinderisch: Greiter entwickelte gemeinsam mit seiner Frau ein Sonnenpflegeprodukt und taufte es aus Ehrfurcht "Piz Buin".

Taucht mit uns gemeinsam ein ins Tirolerland, in den Paznaun, in die Geschichte des höchsten Berges Vorarlbergs. Schlendert mit uns durch Galtür, entdeckt die Silvretta und nehmt ein kühles Bad im Radsee. Bald auf bergaufundbergab.at



Autor: Gabriel Egger




Die Frau an deinem Seil



Die Füße zwängen sich in die bockigen Bergstiefel. Der Geruch ist noch im Nebenzimmer intensiv und der Griff an die Nase obligatorisch. Der Pickel wird am Rucksack befestigt, der Helm in der Schlaufe zeigt den übrigen Wanderern, dass es gefährlich werden kann. Ein Abenteuer in der wilden Natur, ganz alleine und doch verfolgt von vielen Begleitern. Von den eigenen Gedanken, die sich wie Lianen um den Geist wickeln,ihn erdrücken um ihn später wieder von der Last zu befreien. Eiskalter Wind pfeift durchs unfrisierte Haar, die Zacken der Steigeisen bohren sich ins ewige Eis. Der Blick ständig auf den Gipfel gerichtet schreitet man voran, getrieben von eigens gesteckten Zielen, die genauso eigennützig, wie nutzlos sind. Pionierarbeit. Harter Kampf gegen den Körper. Ja, Bergsteigen ist nur etwas für echte Männer. Und dann läutet doch irgendwann der Wecker.

Längst haben sich die Frauen in der alpinen Szene etabliert, klettern, laufen und steigen den Männern um die stolzen Ohren. Wir begleiten drei Frauen generationenübergreifend auf ihren Touren, sprechen über ihre Ziele, die Motivation, die Leidenschaft und beleuchten die Stellung der Frau in den Bergen. Bald auf bergaufundbergab.at



Autor: Gabriel Egger




Fels vor der Hütte: Klettern an den Gasseltürmen



Sie ist ein ganz besonders faules Fräulein: Sie schläft den ganzen Tag. Sie schläft die ganze Nacht. Wochenlang. Monatelang. Jahrelang. Auch den öffentlichen Wirbel um den finanziellen Status ihres Heimatlandes verschläft sie schnarchend. Ganz selten erwacht die schlafende Griechin am Traunsee und blickt zu den Felsen unter ihrer Nasenspitze hinab. Dann schwingt sich jemand an den steil abfallenden Wänden der Gasseltürme hoch .Der Rötelstein  ist der "Vorbau" des  Erlakogels und kann nur mittels ernsthafter Kletterei erreicht werden. Moritz hat sich auf Spurensuche begeben und im Gipfelbuch von 1969 geblättert. Soviel sei verraten: Rudolf Ippisch bewundert das üppige
Dekolleté der trägen Dame besonders gerne.



Autor: Moritz Mayer





"Mama, ich bin am Stüdlgrat"


Bild: Alexander Kirkovski

Was machen 17-jährige Burschen an  schulfreien Tagen? Nein, die Playstation war ausgeschalten. Auch der Kater wird nicht auskuriert. Leider auch nicht richtig, die Freundin war unterwegs. Ganz kalt, die Zeltfestsaison ist schon vorbei. Richtig, sie klettern auf den höchsten Berg Österrreichs. Alleine. Moritz spannende Geschichte über den Stüdlgrat, seine Erlebnisse und Gedanken und die Geschichte rund um den "schwarzen Berg", den 3.798 Meter hohen Großglockner, gibt es bald in einem ausführlichen Tourenbericht. Jaja, die Jugend heutzutage.



Autor: Moritz Mayer

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