20. Juni 2015: Große "Sommer" Reibn (Berchtesgadener-Alpen)








5.020 Höhenmeter, 66,2 Kilometer Wegstrecke


Kalt, kälter, Sommer


Von Moritz Mayer









Mentaltraining für die kommenden Großprojekte!

Route: 19.06.15: PP-Königsee (614m)- Königsbachalm (1.240m)- Schneibsteinhaus (1.670m)- Carl-v.-Stahl-Haus (1.736m) 20.06.15: Carl-v.-Stahl-Haus (1.736m)- Schneibstein (2.276m)- Windscharte- Seeleinsee (1.790m)- Hochgschirr (1.949m)- Mitterhüttenalm- Landtalgraben- Wasseralm (1.416m)- Moosscheibe- Schwarzsee- Grünsee- Kärlingerhaus (1.631m)- Funtensee- Baumgartl (1.768m)- Schwarze Lacke- Salzburgerkreuz- Riemannhaus (2.177m)- Aulhöhe (2.314m)- Weißbachlscharte (2.261m)- Abbruch wegen Schneesturm in Richtung Ingolstädter Haus- Schönbichlalm (1.740m)- Kärlingerhaus (1.631m)- Ofenloch- Oberlahneralm (1.384m)- Saugasse- Mausalpeck- Sigeretplatte- Trischübelalm (1.800m)- Wiembachgrieshütte (1.327m)- Wiembachschloss (937m)- Wiembachklamm (630m)

Die Große Reibn ist wohl eine der beliebtesten und bekanntesten Skitouren in den Berchtesgadener Alpen. Sie führt in unnachahmlicher Manier einmal über zahlreiche Gipfel, um den Königssee. Aus diesem Grund strömen jedes Jahr viele hunderte, wenn nicht sogar tausende begeisterte Skitouren-Geher zum schönen Königssee. Da diese doch sehr anspruchsvolle Tour fast 50 Kilometer und 3.400 Höhenmeter beinhaltet, übernachten die meisten Tourengeher am Kärlingerhaus, um sich ihre Kräfte auf zwei Tage aufteilen zu können.

Doch auch im Sommer kann diese Tour ein jedes naturbegeistertes Herz höher schlagen lassen, da die Schönheit und  Wildheit der Berchtesgadener Alpen, zumindest in Deutschland, kaum zu übertreffen ist. Viele am Weg liegende Hütten, bewerben die sogenannte Große "Sommer" Reibn,  als wunderschöne Siebentagestour.

Trailrunning ist kein alpiner Auswuchs


Bereits Mitte der Woche stand für mich fest, dass dieses Wochenende noch einmal eine größere längere Tour am Programm stehen musste, um bei miserablen Wetter meine Mentalkraft zu trainieren und zu verbessern. Doch warum? Für was sollte man sich quälen, wenn es auch eine gemütliche Genusstour sein kann?  Verstehen kann so eine Aktion eigentlich nur ein ehrgeiziger Trailrunner. Trailrunning ist eine mehr oder weniger neue Sportart, die sich in den letzten Jahren gewaltig entwickelt hat. Wichtig ist, dass man diese Sportart auch als eigenständige Art der Bewegung betrachtet und nicht als idiotische Entwicklung des Alpinismus. Wenn einem dies gelingt, ist dass ganze schon ein bisschen einfacher, da dieser Sport eben Schnelligkeit, Ausdauer und mentale Kraft im alpinen Gelände fordert und es Menschen gibt, die sich bei Wind und Wetter mit den Bergen messen wollen. Viele Bergsteiger  verstehen aber diese Art der Bewegung meist falsch, da sie eben den Alpinismus nicht vom Berglauf trennen können und so in deren Köpfen ein falsches Bild entsteht.

Doch zurück zu der Sache mit der Mentalkraft. Mentalkraft ist beim Berglaufen ganz besonders wichtig und ist zugleich auch ein großer Einflussfaktor in Sachen Ausdauer, denn ab einer gewissen Distanz geht es nicht mehr um körperliche Kräfte und besonders ausgeprägte Muskeln, sondern nur mehr um den Kopf. "Wer 60 Kilometer in den Bergen laufen kann, kann auch 120 Kilometer laufen!" An dieser Aussage halte ich schon lange fest und bin absolut überzeugt von ihr. Mittlerweile habe ich nämlich doch schon die ein oder andere Bergfahrt erlebt und habe erfahren, wozu der Mensch eigentlich fähig sein kann, wenn er denn nur will. Besonders die Gewalttouren mit meinem Freund Gabriel bringen mich immer wieder an die Grenzen und jedes Mal merke ich aber dann, dass man noch weiter durchhalten kann, wenn man  das auch im Kopf will.

Für alle die bis hier jetzt noch immer nicht ausgestiegen sind, geht es jetzt weiter mit meiner Tour in den Berchtesgadener Alpen. :)

Viel Schnee, ein bisschen Sturm und kein Sommer


Am Freitag Nachmittag begebe ich mich also gegen 14:00 Uhr in Richtung Deutschland. Um Punkt 16:00 Uhr verlasse ich dann auch anschließend den Parkplatz am Königssee und bewege mich zügig der Königsbachalm entgegen, welche auf 1.240 Metern liegt. Der Weg bis zu dieser Alm besteht Großteils aus breiten Wanderwegen, die auch immer wieder wunderschöne Tiefblicke zum Königssee zulassen. Als ich nach circa 50 Minuten die Königsbachalm erreich, welche wirklich idyllisch im Touristengebiet des Königssees liegt,  beginnt es bereits zu regnen. Ich steigere mein Tempo noch einmal ein wenig und steige weiter zur österreichischen Grenze auf, auf der gleichzeitig das Carl-v.-Stahl-Haus liegt. Nach weiteren 50 Minuten erreiche ich dann auch schon das Schutzhaus, in dem ich heute meine Nacht verbringen werde.

Start am Königssee!

Und schon bald kann ich auch von oben auf ihn hinab blicken

Die Königsbachalm ist erreicht!

Vorbei am Schneibsteinhaus geht es zum...

Carl-v.-Stahl-Haus wo ich meine heutige Nacht verbringen werde.

Klitschnass steige ich in die Hütte hinein und freue mich als ich endlich wieder ein bisschen Wärme verspüre. Der weitere Weg zum Carl-v.-Stahl-Haus ist nämlich alles andere als trocken verlaufen und auch die Temperatur kletterte in dieser Höhe immer weiter dem Gefrierpunkt entgegen.
Nachdem ich meine nassen Sachen über den Kamin gehängt hatte und in mein gemütliches Hütten-Gewand geschlüpft war, aß ich in der Gaststube zu Abend. Eine Kaspressknödelsuppe und eine Portion Hirschgulasch sollten meine Kraftreserven für morgen ein letzes Mal auffüllen.

Um 20:30 Uhr ging es dann auch schon ins Bett. Um genauer zu sein, es ging ins Hüttenlager direkt unter dem Dach, wo ich die ganze Nacht den tosenden Sturm ans Dach peitschen hörte und der Stark-Regen mich am Einschlafen hinderte. Letztendlich schaffte ich es aber doch und ich wachte zum Leidwesen der anderen Hüttengäste, um 4:30 Uhr dank meines Weckers auf. Um weitere Unruhen zu vermeiden, schlich ich mich anschließend mit meinem ganzen Zeug in die Gaststube, wo ich die letzen Vorbereitungen traf. Um circa 5:45 verließ ich dann das Carl-v.-Stahl-Haus und begab mich ins Freie.

Als ich den ersten Schritt ins Freie setzte, wurde mir sofort bewusst, dass sich der Sturm wohl nicht gelegt hatte und auch die Temperaturen hatten sich wohl nicht erhöht. Egal. Meine Tour war geplant und wartete nun auf eine Durchführung. Mein erstes Ziel war heute der Schneibstein. Am Weg zu dessen 2.276 Meter hohen Gipfels, befand ich mich ab der Hälfte des Weges im schlimmsten Schneesturm. Es wurde immer schwieriger den richtigen Weg auszumachen, da die Markierungen fast nicht mehr zu sehen waren. Dennoch erreichte ich anschließend das Gipfelkreuz des Schneibsteins nach 45 Minuten. Am Gipfel nahm der Schneesturm sogar noch ein wenig zu und die Orientierung wurde zu einem Lotteriespiel.

Am nächsten Morgen der Blick aus der Hütte

Die Gämse sind auch schon wach

SCHNEIBstein!

Am Weg zur nahen Windscharte, verlief ich mich dann auch glatte sechs Mal. Meine Augen taten höllisch weh, da mir der Wind von Westen her ununterbrochen seine eisig-kalten Böen ins Gesicht wehte. Von Freude an der Bewegung in den Bergen war zu diesem Zeitpunkt nur wenig zu verspüren.

In der Windscharte war es auch nicht viel besser

Ab der Windscharte wurde es dann wieder ein wenig besser.  Der Schneefall verwandelte sich wieder langsam zu Regen, welcher mir aber jetzt auch nichts mehr anhaben konnte. Nach einigen Überquerungen von Altschneefeldern, erblickte ich den Seeleinsee, der auf 1.790 Metern liegt. Trotz der widrigen Bedingungen war der See schön anzusehen und ich hielt einige Minuten inne. "Hier werde ich auf alle Fälle noch einmal bei schönerem Wetter vorbei schauen", dachte ich hier.

Seeleinsee


Nach dem Seeleinsee folgte ein kurzer 200 Höhenmeter Aufstieg zum sogenannten Hochgschirr. Hier kam ich wieder etwas ins Schneetreiben, allerdings war das hier nichts im Vergleich zum Schneibstein-Gipfel. Ab dann geht es bergab. Es geht ganze 500 Höhenmeter hinunter zum Langtalgraben. Es regnete noch immer und die Wanderwege hatten sich teilweise schon zu riesigen Gebirgsbächen verwandelt. Anschließend folgt man einem Wanderweg, welcher direkt zur Wasseralm führt. Hier ergeben sich wunderschöne Tiefblicke zum Obersee und dem hinteren Königsee. Außerdem bekommt man auch den wunderschönen Röthbachfall zu Gesicht, welcher mit einer Höhe von 380 Meter der größte Wasserfall Deutschlands ist.

Am Hochgschirr schneit es schon wieder

Am Weg zur Wasseralm

Immer wieder wunderschöne Tiefblicke zum Obersee

Kurz ziehen sich die Wolken etwas zurück

Nach genau drei Stunden Laufzeit erreichte ich anschließend die Wasseralm, an der gerade Aufbruchstimmung herrschte. Es haben sich doch auch bei diesem Wetter einige Wanderer den Weg in die Berchtesgadner-Alpen angetan, was ich doch etwas verwunderlich fand. Egal.

Nach einem kurzen Getränk auf der Wasseralm (Danke an dieser Stelle an den Hüttenwirt, der mir dieses gesponsert hatte!) machte ich mich auf in Richtung Kährlingerhaus, dass von hier aus in einer Gehzeit von vier Stunden beschrieben ist. Trotz des Regens war der Weg zum Kärlingerhaus durchaus genussvoll und ich konnte den größten Teil durchlaufen. Am Weg kommt man an zwei wunderschönen Seen vorbei. Der kleine Schwarzsee hatte es mir besonders angetan und ich machte eine kleine Pause an dessen Ufer. Als ich dann auch beim Grünsee vorbei war, war es nicht mehr weit zum Kärlingerhaus, dass auf 1.631 Meter Seehöhe liegt.

Die Wasseralm ist erreicht!

Und es geht auch schon weiter zum Kärlingerhaus

Der wunderschöne Schwarzsee

Der Grünsee

Nach eineinhalb Stunden erreichte ich schließlich das Kärlingerhaus und stärkte mich dort mit einem Erbseneintopf und einer Cola. Mittlerweile war der Regen wieder etwas stärker geworden und ich wollte nach dieser kurzen Pause eigentlich gar nicht mehr nach draußen, da nun wieder eine Etappe anstand, die mich wieder in höhere Gefilde bringen sollte. Nach kurzem Kampf mit dem Kopf verließ ich aber dennoch wieder das Kärlingerhaus und folgte dem Wanderweg in Richtung Riemannhaus (2.177m).

Nach dem idyllischen Funtensee, welcher bei Schönwetter ein echter Traumsee sein soll, ging es anfangs wieder steil den Wald empor. Bald lag die Sichtweite wieder unter 20 Meter und der Regen verwandelte sich in Schnee. Je weiter ich nach oben kam, desto tiefer wurde der Schnee und ab 1.900 Metern war die Schneedecke abermals einheitlich geschlossen. Gott sei Dank hatte ich noch Spuren vor mir, denen ich folgen konnte. 30 Minuten vorm Riemannhaus, erblickte ich vor mir plötzlich ein Gruppe bestehend aus 5 Wanderern, die sich auch durch den Schnee zum Riemannhaus schlugen.

Diese staunten nicht schlecht, als ich mit meinen Laufschuhen an ihnen vorbeizog. Das Blöde war nur, dass ich ab nun alles selber spuren musste und die Wegfindung deutlich schwieriger geworden war. Ausgefroren und komplett durchnässt erreiche ich anschließend das Riemannhaus und hängte meine nassen Sachen bei der kurzen Pause über den warmen Kachelofen.

Das Kärlingerhaus ist erreicht!

Am Weg zum Riemannhaus

Der Winter ist zurück

Endlich ist das Riemnannhaus erreicht!

Mein nächstes Ziel wäre eigentlich das Ingoldstädter-Haus gewesen, welches ich über die Weißbachlscharte erreichen wollte. Ich hatte den Hüttenwirt noch gefragt ob den Übergang heute schon wer gemacht hatte. Dieser verneinte aber leider meine Frage aber meinte, dass ich mich doch an den Schneestangen orientieren könnte. Also beschloss ich diesen Tipp zu beherzigen und stapfte abermals in die Antarktis namens "Steinernes-Meer" hinaus und begab mich in Richtung Ingoldstäder-Haus.

Gleich von Anfang an war der Weg schwer auszumachen und ich stapfte nur durch den teilweise knie-hohen Neuschnee querfeldein von Schneestange zu Schneestange. Nach  einer extrem anstrengenden Stunde erreichte ich die Weißbachlscharte und freute mich, dass es ab hier wieder etwas bergab ging.

Die Sicht hatte sich nochmal verschlechtert und der Schneefall nahm noch einmal zu. Nach den ersten 100 Höhenmetern, die ich bergab gegangen war passierte es dann. Ich sah keine Schneestange mehr und meine sonst so gute Orientierung konnte mir auch nicht mehr weiterhelfen. Also stapfte ich nach Gefühl durch das Nichts. Als ich schon langsam die Hoffnung verloren hatte , je wieder auf einen markierten Wanderweg zu treffen, sah ich plötzlich ein rot-weiße Markierung an einem Fels. Ich war heilfroh und rannte dieser entgegen. In der Hoffnung das Ingoldstädter-Haus bald zu sehen, lief ich anschließend den Markierungen nach, die durch die abnehmende Höhenlage immer deutlicher zu sehen waren. Nach eineinhalb Stunden seit dem Riemannhaus erreichte ich einen Wegweiser.

Nach einem kurzen Blick auf diesen Wegweiser kam  die Ernüchterung. Im Schneechaos war ich wohl auf den falschen Wanderweg gekommen und das Ingoldstädter-Haus war laut Wegweiser noch immer ganze zwei Stunden von mir entfernt. Also beschloss ich in die andere Richtung zu laufen. Zum in einer halben Stunde erreichenden Kärlingerhaus brauchte ich nicht ganz 15 Minuten. Am Kärlingerhaus, bei dem ich mich auch schon Stunden zuvor  gestärkt hatte, nahm ich abermals einige Energie-Speisen zu mir. Es war nun bereits 16:00 Uhr und ich war noch immer ewig weit von meinem heutigen Ziel, dem Wimbachgries entfernt. Am Kärlingerhaus machte ich dann auch mein letztes Bild für heute, da es ab jetzt darum ging dass ich nicht in die Dunkelheit komme.

Hier hab ich mich irgendwo verlaufen

Das letzte Bild vom Funtensee

Vom Kärlingerhaus weisen die Wegweiser auf eine Gehzeit von circa sieben Stunden zum Wimbachgries hin. Ich war nun schon fast 40 Kilometer und etliche Höhenmeter unterwegs, dennoch packte mich hier noch einmal ein kleiner Motivationsschub und dementsprechend lief ich der Wimbachgrieshütte entgegen. Es hatte mittlerweile aufgehört zu regnen und ab und an kam sogar die Sonne etwas durch. Nach dem Kärlingerhaus ging es erstmals ziemlich lang bergab. Für mich ging es leider zu weit bergab. Hier machte ich nämlich den nächsten blöden Fehler und übersah einen Wegweiser. Anstatt hier abzuzweigen und zur Trischübelalm aufzusteigen, lief ich fast 500 weitere Höhenmeter durch die wunderschöne Saugasse bergab, bis ich fast in St. Bartholomä ankam.
Kurz vor  St. Bartholomä bemerkte ich dann meinen Verhauer und suchte verzweifelt nach einer Alternative. Letztendlich konnte ich dann einen Aufstieg vom sogenannten Mausalpeck zur Trischübelalm finden.

Ende gut, alles gut


Den ganzen Aufstieg lang ärgerte ich mich, dass ich nun noch einmal fast 1.000 Höhenmeter aufzusteigen hatte. Als ich eine Stunde später die Höhenmeter absolviert hatte waren meine Füße schon ziemlich am Ende, da ich heute doch schon fast 5.000 Höhenmeter in den Beinen hatte. Dennoch konnte ich mich noch einmal motivieren und ich lief bergab zur Wimbachgrieshütte, die ich 20 Minuten später erreichte. Von dort aus wollte ich eigentlich meine Eltern anrufen, die sich zuhause schon höllische Sorgen machten, leider aber war das Münztelefon auf der Wimbachgrieshütte defekt und auch keiner vom Hütten-Personal konnte mir helfen.
 Etwas genervt von der halbherzigen Hilfe in der Wimbachgrieshütte startete ich wieder ins Freie hinaus. Es war nun bereits 18:40 Uhr und ein Gewitter war abermals aufgezogen und ließ gerade Unmengen an Wasser vom Himmel fallen.

Getrieben vom Platzregen liefen also meine müden Beine der noch 8,5 Kilometer entfernten Wiembachklamm entgegen. Ich war noch frischer als gedacht und lief ausschließlich einen Kilometer-Schnitt von vier Minuten, was mich sehr verwunderte. Schon bald hatte ich das Wiembachschloss erreicht und plötzlich sah ich zwei Wanderer vor mir. Das war meine Chance. Da ich ja noch zum Königssee zurück musste, hielt ich bei den Beiden an und fragte sie ob sich mich zum Königssee fahren könnten. Das nette Ehepaar aus Nürnberg stimmte sofort freundlich zu und gemeinsam wanderten wir noch die letzten zwei Kilometer zum Parkplatz an der Wimbachklamm entlang.

Um  19:40 Uhr war ich dann auch schon wieder am Auto angekommen. Ich war so nass wie noch nie zuvor in meinem Leben und Schüttelfrost, sowie leichte Krämpfe in den Beinen erschwerten mir das Umziehen. Nachdem ich danach mein Auto wieder auf Saunatemperaturen erhitzt hatte, trat ich aber auch schon die Heimfahrt an und war  dennoch zufrieden mit dem heutigen verrückten Tag. Nach 66 Kilometern und 5.000 Höhenmeter ließ ich mich anschließen erschöpft ins Bett fallen.

Für weitere Bilder von meiner Tour könnt ihr hier auf das Fotoalbum klicken:


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